Ich arbeite dort, wo gewachsene Rechenzentrumslandschaften und
moderne Cloud-Plattformen aufeinandertreffen.
Mein Weg in die IT begann nicht mit einem Studium, sondern im laufenden
Betrieb. Dort habe ich gelernt, dass eine technische Veränderung nur dann
gut ist, wenn sie für Prozesse, Menschen und den späteren Betrieb funktioniert.
DevOps Engineer · Hybrid Cloud / Data Center
Mein Weg
Vom laufenden Betrieb zu Plattformen, die andere tragen
Mein Weg begann nicht vor einem Bildschirm, sondern dort, wo Systeme im
Alltag funktionieren müssen.
Operativer Betrieb
Ich startete im Wareneingang, Versand und in der Kommissionierung.
Schon damals war mein Anspruch nicht einfach, die eigene Aufgabe
abzuarbeiten. Für mich zählte, ob am Ende alle Sendungen vollständig
und rechtzeitig das Haus verließen.
Dort habe ich gelernt, Verantwortung nicht an der eigenen
Zuständigkeit enden zu lassen.
Produktionslogistik
Mit dem Wechsel in die Produktionslogistik kam ich den Systemen
hinter den Abläufen immer näher.
Lagerverwaltung, Q-Point, Kanban, Kaizen, ERP-Umstellungen und erste
Systemanbindungen waren für mich keine isolierten IT-Themen. Ich
kannte die Menschen, die Prozesse und die Auswirkungen, wenn etwas
nicht funktionierte.
So wurde ich Schritt für Schritt zur Verbindung zwischen Betrieb und IT.
Automatisierung
In der Werkzeugausgabe habe ich erlebt, was gute Digitalisierung
bewirken kann.
Bestellungen, Reservierungen und die Zuordnung von Werkzeugen,
Zeichnungen und Messmitteln wurden miteinander verbunden. Dinge, die
vorher gesucht, manuell zugeordnet oder neu bestellt werden mussten,
wurden nachvollziehbar und zuverlässig verfügbar.
Damit verbesserte ich einen Prozess, obwohl dadurch auch ein Teil
meiner eigenen bisherigen Aufgabe entfiel.
Rückblickend begann genau dort meine heutige Haltung:
Ich halte nicht an Aufgaben fest. Ich möchte, dass das
Ergebnis besser wird.
Der bewusste Wechsel
Der Schritt in die IT war keine Flucht aus einer schlechten Situation.
Ich hatte mir bei STAHLWILLE über viele Jahre Vertrauen, Verantwortung
und eine sichere Position aufgebaut. Gleichzeitig entwickelte ich
privat Websites, baute mein Homelab auf und merkte, dass ich fachlich
noch weitergehen wollte.
Deshalb absolvierte ich neben Beruf und meiner Verantwortung als Vater
ein Full-Stack-Bootcamp.
Ich entschied mich bewusst dafür, noch einmal Lernender zu sein und auf
einem neuen Gebiet wieder von vorne Vertrauen aufzubauen.
Cloud und Plattformen
Heute arbeite ich mit AWS, Azure, hybriden Netzwerken, Security,
Infrastructure as Code, CI/CD und geschäftskritischen Integrationen.
Die Technologien sind andere geworden. Meine Art zu denken ist
dieselbe geblieben:
Ich möchte verstehen, wie ein vollständiger Ablauf funktioniert, wo
Abhängigkeiten entstehen und wie wir Systeme sicherer, stabiler und für
andere besser betreibbar machen.
Technik ist nie nur Technik
Parallel zu meiner operativen Arbeit war ich über viele Jahre im
Betriebsrat und im Wirtschaftsausschuss aktiv.
Dadurch habe ich früh gelernt, Veränderungen nicht nur technisch zu
bewerten. Jede Entscheidung hat auch wirtschaftliche Auswirkungen und
betrifft Menschen, die später mit der Lösung arbeiten müssen.
Diese Perspektive begleitet mich bis heute.
Meine Haltung
Oft entscheidet nicht die Antwort über das Ergebnis, sondern die Frage,
die wir uns am Anfang stellen.
Die meisten guten Lösungen beginnen für mich nicht mit einem Werkzeug,
sondern mit der richtigen Frage. Oft ist die naheliegende Aufgabe gar
nicht die eigentliche.
Aus der Praxis
Zwei Welten sicher verbinden
QuickSight und eine moderne AWS-Analytics-Plattform trafen auf eine
geschäftskritische NAV-Umgebung mit SOAP und NTLM. Ich entwickelte
eine serverlose Integrationskomponente mit privatem API Gateway,
Lambda, Secrets Manager, IAM sowie Logging und Monitoring.
Die eigentliche Aufgabe lag weder ausschließlich in AWS noch in NAV,
sondern in der sicheren Verbindung dazwischen.
Die bessere Frage stellen
Ein Dienstleister wollte jede Talend Runtime Engine manuell per SSH
installieren. Statt nur den Zugriff abzusichern, habe ich den Prozess
grundsätzlich hinterfragt und eine reproduzierbare OpenTofu-/Terraform-
und GitLab-CI/CD-Lösung aufgebaut.
Wir mussten den manuellen Prozess nicht besser absichern.
Wir konnten ihn weitgehend vermeiden.
Warum die dwpbank
Modernisierung ist für mich kein Abriss, sondern ein kontrollierter
Umbau im laufenden Betrieb.
Mich interessiert nicht in erster Linie die Wertpapierabwicklung selbst,
sondern die kritische technische Infrastruktur dahinter und die
Verantwortung, die damit verbunden ist.
Die Verbindung aus gewachsenen Systemen, Cloud-Transformation, Regulierung
und hohen Sicherheitsanforderungen entspricht genau dem Umfeld, in dem ich
fachlich tiefer werden möchte.
In den bisherigen Gesprächen hatte ich außerdem den Eindruck, Menschen
kennenzulernen, von denen ich viel lernen und mit denen ich gemeinsam
langfristig Wert schaffen kann.
Von den Möglichkeiten, mit denen ich mich derzeit beschäftige, ist die
dwpbank das Umfeld, in dem ich mich langfristig am stärksten sehe.
Resilienz sichtbar machen
Eine Störung ist nicht nur ein technischer Zustand. Entscheidend ist,
welche Signale wir erkennen, welche Annahmen wir prüfen und welche
Maßnahmen wir bewusst nicht ausführen.
Bereit
Data Center
Publisher aktiv
stabil
Hybrid-Strecke
24 ms
stabil
Queue
0 Events
bereit
Cloud Consumer
Verarbeitung aktiv
healthy
Monitoring
kein Alert
ok
Normalbetrieb. End-to-End-Verarbeitung ist stabil.
Wie würdest du reagieren?
Systemstatus
Stabil
Latenz
24 ms
Queue-Tiefe
0
Consumer
Healthy
Datenverlust
0
Entscheidungsprotokoll
Noch kein Incident. Starte oben, um Erkennung, Bewertung und Entscheidung nachzuvollziehen.
Vom Reden zum Bauen
Ich wollte meine Arbeitsweise nicht nur beschreiben. Deshalb habe ich die
Nahtstelle zwischen Data Center und Cloud in einem reproduzierbaren Labor
umgesetzt – mit einer störbaren Verbindung, Entkopplung über eine Queue,
Monitoring sowie einem reproduzierbaren Störungsszenario mit Erkennung
und Wiederherstellung.